vesta schafft Transparenz

vesta als zentrales Verzeichnis für IT-Standards wird künftig zur Transparenz im deutschen Gesundheitswesen beitragen. Denn vesta schafft einen verlässlichen Überblick über bundesweit verwendete Standards.

vesta – das Interoperabilitätsverzeichnis des deutschen Gesundheitswesens


Was ist vesta?
vesta wird das zentrale Verzeichnis für technische und semantische Standards, Profile und Leitfäden des deutschen Gesundheitswesens. Damit bietet vesta künftig einen verlässlichen Überblick über bundesweit verwendete Standards im Gesundheitswesen. Darüber hinaus sieht die gematik vor, in vesta enthaltene Standards als Referenz zu empfehlen.

Der gesetzliche Auftrag der gematik für den Betrieb von vesta ist in § 291e SGB V (Fünftes Sozialgesetzbuch) festgeschrieben. Dabei setzt die gematik auf die Partizipation von Experten aus dem Fachbereich der Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen.

Was soll das Interoperabilitätsverzeichnis vesta leisten?
Das Verzeichnis wird einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Interoperabilität leisten und Transparenz über verwendete Standards im Gesundheitswesen schaffen. Damit sollen zugleich Insellösungen und Ineffizienz bei Entwicklungsaufwänden vermieden werden. Seit dem 30. Juni 2017 ist vesta online und nimmt Anträge auf Aufnahme von Standards, Profilen oder Leitfäden in das Interoperabilitätsverzeichnis an.

Wie geht es weiter?
Ab sofort kann die Aufnahme von Einträgen in das Verzeichnis beantragt werden. Alle Anträge, die bis zum 31. Dezember 2017 vollständig eingereicht werden, sind vom Entgelt befreit.

Die Experten und die Fachöffentlichkeit werden anschließend Gelegenheit haben, Stellungnahmen zu zur Aufnahme beantragten Standards zu verfassen.

Die Erfahrungen des ersten halben Jahres werden zudem in einen Bericht an den Deutschen Bundestag zum 31. Dezember 2017 einfließen.

Weitere Informationen, auch zum Antrag, zu den Experten und zur Fachöffentlichkeit finden Sie hier:
FAQ-Liste
Geschäfts- und Verfahrensordnung