vesta schafft Transparenz

vesta als zentrales Verzeichnis für IT-Standards wird künftig zur Transparenz im deutschen Gesundheitswesen beitragen. Denn vesta schafft einen verlässlichen Überblick über bundesweit verwendete Standards.

vesta – das Interoperabilitätsverzeichnis für IT-Standards im deutschen Gesundheitswesen

Was ist vesta?

vesta ist das zentrale Verzeichnis für technische und semantische Standards, Profile und Leitfäden des deutschen Gesundheitswesens. Damit bietet vesta künftig einen verlässlichen Überblick über bundesweit verwendete IT-Standards im Gesundheitswesen. Darüber hinaus sieht die gematik vor, in vesta enthaltene Standards als Referenz zu empfehlen.

Der gesetzliche Auftrag der gematik für den Betrieb von vesta ist in § 291e SGB V (Fünftes Sozialgesetzbuch) festgeschrieben. Dabei setzt die gematik auf die Partizipation von Experten aus dem Fachbereich der Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen.

Die Stellungnahmen der Experten für die Aufnahme von neuen Standards und auch für die Empfehlung von Standards werden in vesta veröffentlicht.
Zusätzlich können die Aufnahme von Standards und die Empfehlungen von der Fachöffentlichkeit (Interessierte, die sich einmalig unter vesta registriert haben) kommentiert werden. Diese werden ebenfalls veröffentlicht.


Was soll das Interoperabilitätsverzeichnis vesta leisten?

Gemäß des 2015 verabschiedeten E-Health-Gesetzes wird das Verzeichnis einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Interoperabilität leisten und Transparenz über verwendete IT-Standards im Gesundheitswesen schaffen. Damit sollen zugleich Insellösungen und Ineffizienz bei Entwicklungsaufwänden vermieden werden.

Somit wird vesta die zentrale Anlaufstelle für ein digitales Gesundheitssystem und erleichtert den Dialog zwischen Anbietern und Nutzern elektronischer Anwendungen, Standardisierungsorganisationen, aus der Wissenschaft und Politik.
 

Was wurde bisher erreicht?

Nach der Inbetriebnahme von vesta am 30.06.2017 sind bereits zahlreiche Anträge zur Aufnahme von Standards in vesta eingegangen. Zudem wurden über 70 Spezifikationen der gematik zur Telematikinfrastruktur (laut E-Health-Gesetz Interoperabilitätsfestlegungen genannt) in vesta veröffentlicht.

Des Weiteren hat im Dezember 2017 ein Workshop für die benannten vesta-Experten stattgefunden zur weiteren Ausgestaltung von vesta

Am 27.12.2017 wurde der Bericht zu vesta an den deutschen Bundestag gesendet. Somit wurde auch hier die gesetzliche Frist gemäß §291e Abs. 12 SGB V eingehalten.
 

Wie geht es weiter?

In 2018 werden neue Anträge für Standards, Profile und Leitfäden zur Aufnahme in vesta erwartet. Hier haben sich die Regularien zum 01.01.2018 in Bezug auf die Einreichung geändert. Ab sofort wird ein Entgelt (gemäß Entgeltrichtlinie) für die Aufnahme erhoben.

Zusätzlich wird vesta um das Informationsportal erweitert. Es löst das heute existierende Telemedizinportal ab.
Es beinhaltet relevante Projekte aus dem Telemedizinportal und weitere elektronische Anwendungen im Gesundheitswesen werden aufgenommen.

Weitere Informationen, auch zum Antrag, zu den Experten und zur Fachöffentlichkeit finden Sie hier:
FAQ-Liste
Geschäfts- und Verfahrensordnung